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  • Katharina Eiche

Sieben Führungsstile

Aktualisiert: 22. Juli 2022

Ein Führungsstil hat großen Einfluss auf die Mitarbeitenden und auf das Unternehmen.

es gibt zwei Arten, Hirte zu sein: der eine läuft hinter der Herde her, treibt sie, wirft mit Steinen, brüllt und drückt. Der gute Hirte macht das ganz anders: er läuft vornweg, singt, ist fröhlich, und die Schafe folgen ihm.

 

Hier die wichtigsten sieben Führungsstile:

  • was sie bedeuten

  • welche Ziele sie erreichen wollen

  • was die Vor- und Nachteile sind


 


1. autoritärer Führungsstil

  • hohe Leistung- und geringe Mitarbeitendenorientierung

  • Ziele werden diktiert und nicht vereinbart

  • gilt als überholt, wird leider immer noch praktiziert


2. kooperativer Führungsstil

  • Bemühung um ein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitenden

  • vereinbarte Ziele sind anspruchsvoll, aber realistisch

  • entspricht am ehesten den heutigen Vorstellungen (New Work)


3. laissez-faire-Führungsstil

  • Mitarbeitende müssen sich vorwiegend selbst organisieren

  • keine fachlichen Vorgaben, schwammige Angaben

  • wegen fehlendem Feedbacks wird aus der "Freiheit" oft Demotivation und Frust


4. patriarchalischer Führungsstil

  • hohe Mitarbeitendenorientierung, "Elternrolle"

  • Stimmung im Team ist wertiger als Ziele und Produktivität

  • "Wohlfühlzone" ist ein starker Motivationsfaktor für Mitarbeitende, vor allem in Krisenzeiten


5. bürokratischer Führungsstil

  • wird von Strukturen und Prozessen in einer Organisation geprägt

  • Einhaltung von Regeln ist wichtiger als Leistungsziele

  • formalisierte Kommunikation, kein persönlicher Austausch, typisch für Behörden


6. transaktionaler Führungsstil

  • ist stark Aufgaben- und schwach Mitarbeitendenorientiert

  • Führen mit Zielvereinbarungen

  • wichtig ist die Einhaltung von Zielen, Plänen, Normen und Disziplin


7. transformationaler Führungsstil

  • Führungskräfte beeinflussen (transformieren) das Verhalten der Mitarbeitenden positiv

  • stark Mitarbeitendenorientiert, Zielerreichung steht nicht im Mittelpunkt

  • gegenseitiges Vertrauen und Orientierung an der Führungskraft als Vorbild, die Mitarbeitenden werden entsprechend ihrer Stärken eingesetzt.



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