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  • Katharina Eiche

Megatrend "New Work"

was ist eigentlich der Megatrend "New Work" und was bedeutet das für Mitarbeitende und Führungskräfte?


Wir befinden uns in einer Zeit des Übergangs (beschleunigt durch die Corona-Krise):

die kapitalistisch geprägten Vorstellungen von Karriere und Erfolg treten allmählich in den Hintergrund.

An ihrer Stelle werden Werte wichtiger, die nicht mehr an harten Faktoren wie Einkommenshöhe und Status gekoppelt, sondern die mit weichen Faktoren wie Sinnhaftigkeit, Gestaltungsmöglichkeiten und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (work-live-balance) verbunden sind.

 

Seit der industriellen Revolution bestand Arbeit aus der Erledigung oder dem Abarbeiten von Aufgaben, z.B. Fließbandarbeit. Der Mensch war hier nur das Mittel zur Zweckerfüllung.

Der New Work Gedanke kehrt genau diese Verhältnis um bzw. ordnet es neu. Hier soll der Mensch nicht mehr reine (Ab)Arbeit verrichten, sondern sich mit Hilfe der Arbeit selbst verwirklichen.

Vor allem der Generation Y und der Generation Z ist bewusst, das reines Wirtschaftswachstum nicht erfüllt werden kann, wenn dabei Sinnstiftung, Freiheit, Selbstständigkeit und Ressourcen der Umwelt nicht beachtet werden.

 

Daher müssen neue Ideen, Modelle und Neuordnungen in Bezug auf die Arbeitswelt überlegt und eingeführt werden.


So könnte zum Beispiel eine Arbeitszeitverkürzung aller Mitarbeitenden zu einer gesunden Arbeit- und Umwelt beitragen:

  • es wird insgesamt weniger gearbeitet: weniger Ressourcenverbrauch

  • die zur Verfügung stehende Zeit wird besser genutzt: Ressourceneffizienz

  • mehr Zeit für Privatleben und Familie: mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden

  • mehr Handlungsfähigkeit: mehr Zufriedenheit, Produktivität und Kreativität





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